Das Ada-Lovelace-Projekt ist ein Mentorinnen-Netzwerk zur Gewinnung von Mädchen und Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Das Projektziel ist Mädchen und jungen Frauen für die sog. MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik)– Fächer, Berufe und Studiengänge zu interessieren und zu motivieren. Das Ada-Lovelace-Projekt arbeitet nach dem Mentoring-Prinzip. Die Mentorinnen, das sind Auszubildende und Studentinnen aus MINT- Berufen bzw. Studiengängen, beraten und betreuen Schülerinnen und Studienanfängerinnen. Sie gehen in Schulen, organisieren Projekttage an Hochschulen und präsentieren sich kleinen Gruppen von interessierten Schülerinnen als Modelle. Sie informieren über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten und berichten den Schülerinnen über die eigene Berufswahlentscheidung sowie die individuellen Beweggründe für einen naturwissenschaftlichen oder technischen Beruf, entgegen den oftmals noch deutlichen Einwänden der Eltern, Lehrer/innen oder Gleichaltrigen. Bei Besuchen in den Hochschulen oder bei Technikworkshops an den Schulen überwinden die Schülerinnen eventuelle Unsicherheiten im Zugang zu Technik und Naturwissenschaften. Da wird eine eigene Webseite programmiert oder ein Radio gebaut, da können PCs selbständig aufgerüstet, kleine Skulpturen gelötet und Roboter zum Tanzen gebracht werden. So kann jede Teilnehmerin spielerisch ihre Fähigkeiten erproben, erweitern und dabei feststellen, ob einer der vielen Berufe aus Naturwissenschaft und Technik nicht eine tolle Chance für sie sein könnte. Das Projekt existiert seit 1997 und ist an fast allen Hochschulen in Rheinland – Pfalz vertreten. Finanziert wird das Projekt durch das Land Rheinland-Pfalz (Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur) den Europäischen Sozialfonds und die Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit.